LEADER steht für “Liaison Entre Actions de développement de l’Economie Rurale”.
Aus dem Französischen übersetzt bedeutet LEADER "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft".
Seit 1991 verfolgt die EU mit dieser Gemeinschaftsinitiative (LEADER I, LEADER II und LEADER+) europaweit das Ziel, mit Hilfe von integrierten, gebietsbezogenen Entwicklungsansätzen die ländlichen Regionen zu stärken.
- regionale Besonderheiten als Chance für die Regionen, ein eigenständiges Profil zu entdecken und zu entwickeln – der territoriale Ansatz
- breite Bürgerbeteiligung mit demokratischen Spielregeln – der Bottom-up-Ansatz
- private und öffentliche Akteure erarbeiten eine Strategie, wie Entwicklungsrückstände abgebaut, positive Entwicklungen verstärkt und Marktnischen gefunden werden können – das regionale Entwicklungskonzept
- enge Zusammenarbeit verschiedener Sektoren und Ebenen, die Planung und Durchführung von Projekten zu fördern – der integrierte Ansatz.
- auf allen Ebenen Informationen auszutauschen, vorhandenes Know-how zu nutzen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu arbeiten – die Vernetzung der Akteure.
Am LEADER-Prozess nehmen in Deutschland 243 Regionen teil. Die 23 bestätigten LEADER-Regionen in Sachsen-Anhalt sind Gebiete, die kulturgeschichtlich, naturräumlich, wirtschaftlich oder auch verwaltungstechnisch eine Einheit bilden. Für weiterführende Informationen steht Ihnen das Netzwerk ländlicher Räume (DVS) zur Verfügung.



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